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FC Sachsen - TSV 1893 Leipzig-Wahren

 

10. Spieltag:

Wer gedacht hat, es kann nicht mehr schlimmer kommen, sah sich bitter enttäuscht.
Mathias, unser aller „Zopf“, betrat die Halle...mit dick verbundener Hand.
Ring- und Mittelfinger sind völlig demoliert und lassen längere Zeit keinen Einsatz zu.

Nach den Ausfällen der „Abwehrgötter“ André und Alex und dem Saison-Aus für Top-Scorer Carsten der nächste herbe Rückschlag.
Nun fehlt auch noch unser einziger Torwart!

Notgedrungen streifte sich Rainer, mittlerweile stolze 55 Jahre alt und eigentlich seit zwei Jahren in Spieler-Pension,
das Torhütertrikot über.

Völlig neue Töne auch vom Trainer: „Das ist nicht zu kompensieren. Betrachtet das ganze am besten als Training unter Wettkampfbedingungen.
Seht zu, dass wir nicht sang- und klanglos untergehen.“

Wieder wurde umformiert, was der kleine Kader hergab.

Erste Sieben: Rainer – Marko, Hannes – Denis, Heiko – Jürgen, Maik

Das Spiel war gerade 10 Sekunden alt, da wartete die nächste Überraschung: Gelbe Karte gegen Denis nach einem Allerwelts-Foul.
Erstaunte, aber schnell verstehende Gesichter: Die alten Herren von LVB waren an den Pfeifen zugange.
Wenn die unsere Partien leiten, kommen wir meist schlecht dabei weg. So auch diesmal.
Nach 45 Minuten wurde Maik nach der dritten Zeitstrafe vorzeitig unter die Dusche geschickt, was Bank und Zuschauer gehörig auf die Palme brachte.
Aber der Reihe nach...

Die Abwehr stand, im Gegensatz zum letzten Auftritt, diesmal von Beginn an sicher. Nur vereinzelt taten sich Lücken auf,
die der TSV dann aber auch konsequent nutzte. Doch im Angriff machte sich das Fehlen der Stammspieler wieder deutlich bemerkbar.
Der verbliebene Rest tat zwar sein Möglichstes, scheiterte aber auch oft genug am gut aufgelegten Gästetorwart.
So erklärt sich der 6:11-Halbzeitstand praktisch von selbst.

Heftig wurde in der Pause diskutiert, wir waren unzufrieden. Selbst wenn sich der Kader immer weiter ausdünnte,
sollte doch zumindest ein erträgliches Resultat erzielt werden.

Zähne zusammenbeißen und durch! Deutlich aggressiver ging es in die zweiten 30 Minuten.
Einzelne Gegenspieler wurden in Manndeckung genommen, den Wahrener Kontern mit letztem Einsatz hinterher gegangen.
Alles so weit nicht schlecht, aber die Ideen von André und die dynamischen Antritte von Carsten fehlten im Angriff.
Dazu kam heute noch eine gewisse Abschlussschwäche, die das Endergebnis mit 13:25 ein wenig krass gestaltet.

Schade, dass uns in dieser Phase der Saison das Verletzungspech so hart trifft. In Bestbesetzung wären hier 2 Punkte sicher gewesen.
Aber Bangemachen gilt nicht!
Nächsten Sonntag trifft Not auf Elend, oder besser: wir auf den LSV Südwest, der gestern in Zwenkau mit 5:20 (!) unter die Räder gekommen ist.

Danke natürlich an dieser Stelle auch wieder an die (für Kreisklasseverhältnisse) zahlreichen Zuschauer,
die unsere Mannschaft nach Kräften unterstützt haben. Nettes Gimmick am Rande: Die Fans des TSV hatten eine große Trommel dabei,
die auch intensiv genutzt wurde und so zur guten und lautstarken Kulisse beitrug.

Dass hinterher selbst über die Niederlage noch, gemeinsam mit den Verletzten, gelacht werden konnte,
beweist einmal mehr: wir sind EINE Mannschaft. Und darauf können wir sehr stolz sein!

Bericht: Maik Oschmann

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