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FC Sachsen - LSV Südwest III

 

3. Spieltag                

 

Vor dem Spiel:

So was gab´s ja noch nie! Nach dem Abschlusstraining flogen verbal die Fetzen!

Reinigendes Gewitter oder geht schon das „Aufstiegsgespenst“ um? Kaum ein Wort über den Gegner...

 

Das Spiel:

...schliesslich weiss jeder von uns, was es heisst, gegen Südwest anzutreten. Kaum eine Mannschaft ist schwerer einzuschätzen.

An manchen Tagen kann man gegen die auch die berühmte „Sporttasche ins Tor hängen“, im nächsten Spiel liegst du 10:1 hinten,

bevor du auch nur merkst, dass das Spiel schon läuft...

Aber immerhin konnte man vermelden: alle Mann an Deck! Sogar Rainer hat sich umgezogen! Neben ihm Maik, Helmut und René

auf der Bank (lustiger Weise Trikot-Nummer 11, 12 und 13), die übliche Sieben (Marko nach Krankheit wieder dabei) auf dem Parkett.

 

I.Halbzeit:

Nichts, aber auch wirklich GAR NICHTS geht! Erstaunlich schnell konnte sich der LSV mit unserer Manndeckung anfreunden und setzte die

individuell starken Spieler in Szene. Nach zwei 7-Metern gegen uns (beide verwandelt) wussten sie, wie der Hase läuft.

Geschickt wurden die spielstarken Akteure freigespielt, die dann einfach ihre Tore machten.

Nicht genug damit, dass unsere Abwehr kaum Mittel fand (René brauchte sage und schreibe 20 Sekunden Einsatzzeit für seine gelbe Karte,

Maik „immerhin“ eine Minute), im Abschluss war der permanente „Wurm“ drin. Abspiele aus der „Alibi-Abteilung“ (werf du mal, ich kann/will grad nicht) prägten den Angriff. Einige Würfe gingen 2m ÜBER das Tor! Selbst die 7-Meter wurden zum Teil kläglich vergeben. Den Brustkorb des Torhüters auf

Stabilität zu testen, hilft dem Selbstbewusstsein der Mannschaft auch nur bedingt...

Halbzeitstand 6:16!

II.Halbzeit:

Einfach nur Grotten schlecht! So was hab´ ich von euch noch nicht gesehen!“ Es waren sehr deutliche Worte, die der Coach in der Halbzeitpause

fand. Die Deckung wurde umformiert, das übliche 5-1 aus der Vorsaison wieder ´rausgekramt.Und siehe da: es geht!

Hinten wurde hart zugepackt (ähnlich wie in der ersten hälfte, aber deutlich kontrollierter), vorn wurden die Angreifer endlich mal in Szene gesetzt

(mit ein bisschen mehr Blick für den freien Nebenmann wären noch 3-4 Tore mehr drin gewesen).

Die spielerische und konditionelle Überlegenheit wurde jetzt auch mal genutzt! Aber der 10-Tore-Rückstand aus der ersten Hälfte waren einfach zu viel. Zusätzlich wurde viel mit dem 2. Schiedsrichter gehadert, der mit dem Aufeinandertreffen beider Reihen sichtlich überfordert war.

Aber, abgesehen von einigen Entgleisungen verbaler Art auf beiden Seiten (das Schiri-Gespann wirkte an diesen Stellen beruhigend ein, statt

Zeitstrafen zu verteilen), kann man doch von einem recht fairen Spiel sprechen.

Endstand 16:25

Fazit:

Der LSV hat seine überdeutliche Führung aus dem ersten Durchgang „nach Hause geschaukelt“. Auf unserer Seite bleibt viel Gesprächsstoff über Abschlussschwäche und mangelnde Härte in der Abwehr. Wieder mal eine Niederlage aus dem schon so umfangreichen Kapitel „Unnötig“.

Mit dieser Leistung darf man das Wort „Aufstieg“ nur noch eventuell mit den Fußballern in Verbindung bringen. Wenn es SO weitergeht, werden

wir uns genau da wieder finden, wo wir eigentlich nie wieder hin wollten: der Kampf, nicht letzter zu werden.

Das Positive aus diesem Spiel: Es wurde viel gesprochen auf dem Parkett, Fehler des Einzelnen sofort angesprochen, Positionen wurden wegen individueller Stärke getauscht. Die Mannschaft lebt! Aber wenn sich nicht jeder Einzelne entsprechend seiner Fähigkeiten 100% einbringt, wird

es eine SEHR SEHR schwere Saison...

Vielleicht noch zu erwähnen: schade, dass René (trotz seiner bekannten Stärke im Abwehr-Verbund) nur zu 2 Minuten Einsatzzeit kam,

während Helmut und Maik doch deutlich mehr Zeit bekamen, sich für die „erste 7“ anzubieten...

 

Bericht: Maik Oschmann

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