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 SV Regis-Breitingen II - FC Sachsen

 

7. Spieltag                

 

Vor dem Spiel:
Ausnahmslos gut gelaunte Gesichter trafen sich weit vor Spielbeginn an der Sporthalle in Regis-Breitingen.

Angespornt durch 4 Punkte aus den letzten beiden Spielen freuten sich alle auf die traditionell gute Stimmung vor Ort,

konnten doch in den letzten Jahren jeweils weit über 100 Zuschauer verzeichnet werden. Auch der erste Pflichtspieleinsatz

von Neuzugang Matthias (nicht zu verwechseln mit Torhüter „Zopf“ Mathias) stand auf der Tagesordnung.

Verzögerungen im vorher ausgetragenen Spiel zwischen SV Regis-Breitingen und TSV 1886 Markkleeberg

(sofort übernahmen wir den Part der „Gästefans“) sorgten für einen reichlich verspäteten Anwurf.
 

Das Spiel:
Mit Bedauern sah man die wieder einmal zahlreich erschienenen Zuschauer abwandern.

Nur etwa 20 Heimfans wollten auch den Auftritt ihrer II. Mannschaft sehen, so dass die 9 mitgereisten Chemiefans

(an dieser Stelle sei ihnen herzlich für die Unterstützung gedankt) die Verhältnisse in Sachen Unterstützung ausgeglichener

gestalten konnten. Gleiches musste nun auch für uns gelten, war man bis dato stets mit leeren Händen abgereist.

Da die Coaches privat verhindert waren, übernahmen die angeschlagenen Haudegen André und Alex die Regie auf der Bank,

spielten aber auch wieder die berühmten „Kurzeinsätze“.
 

I.Halbzeit:

Ab der ersten Sekunde hatten beide Angriffsreihen das Gefühl, gegen Beton anzurennen. Kompromisslos griffen die Abwehrspieler

auf beiden Seiten zu. Sehr schnell entwickelte sich ein hektisches und knallhartes Spiel, in dem keiner auch nur einen Millimeter zurückwich.

Das 1:0 erzielten diesmal die Gastgeber, der postwendende Ausgleich sollte leider nicht lange Bestand haben.

Über 3:1, 6:3 und 8:7 zog Regis bis zur Pause auf 11:8 davon. Woran lag´s? Obwohl wir mehr Spielanteile und auch Chancen hatten,

traf man die „Bude“ einfach nicht oder scheiterte am hervorragend aufgelegten Schlussmann der Gastgeber.
Bedauerlich noch für den Gegner, dass sich zwei seiner Spieler so schwer verletzten, dass sie das Spiel vorzeitig beenden mussten.
Auf diesem Wege: Gute Besserung!
 

Halbzeitstand 8:11

 

II.Halbzeit:

„Unser Angriffsspiel ist zu statisch!“ war die ganze Halbzeitanalyse. Ein schneller Blick in schweißglänzende, aber entschlossene Gesichter

sagte: „Hier geht definitiv was, wenn Regis die zwei Punkte behalten will, sollen sie sich warm anziehen!“
Es wurde laut in den zweiten 30 Minuten, auf dem Spielfeld wie auch auf den Rängen. Der berühmte „Funke“ sprang über.

Weiterhin hielten die Abwehrreihen auf beiden Seiten dicht, nur selten ergab sich eine klare Torchance. Nach und nach gelang es uns,

den Rückstand einzudampfen, während die Gastgeber in der hitzigen Atmosphäre zusehends mit den Schiedsrichtern haderten und auch

im Angriff zu aggressiver Spielweise neigten. 5 Minuten vor Schluss gelang uns erstmals seit dem 1:1 wieder der Ausgleich,

Riesenjubel auf der Tribüne und der Ersatzbank. Auch die erneute Regiser Führung hatte nur einen Angriff lang bestand.

Ein letzter erfolgreicher Block-Versuch 3 Sekunden (!) vor Abpfiff besiegelte den ersten Punkt der Vereinsgeschichte in Regis-Breitingen,

der auch standesgemäß mit einer Laola vor unseren Fans gefeiert wurde.

 

Endstand 19:19

 

Fazit:

Es war ein verdammt hartes Stück Arbeit, einige sprachen nach Abpfiff vom „Abwehrgemetzel zu Regis-Breitingen“.

Eigentlich hatten wir uns mehr ausgerechnet, aber nach dem Spielverlauf geht das Unentschieden voll in Ordnung.

Schade nur, dass unsere Konkurrenten um den Aufstieg an diesem Spieltag alle zweifach punkten konnten.

Bei rechnerisch 8 Punkten Rückstand wird es nun sehr schwer, das Saisonziel zu erreichen.
 

Bericht: Maik Oschmann

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