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SG Germania Zwenkau III - FC Sachsen

 

8. Spieltag                

 

Das neue Jahr begann gleich mit einem echten Kracher. Ausgerechnet beim souveränen Tabellenführer sollte die Hinrunde beendet

und gleichzeitig ein erfolgreiches Jahr 2007 eingeläutet werden. Rechnerisch war der Aufstieg noch drin, also galt es, auch hier

möglichst doppelt zu punkten.
Trotz diverser Wehwehchen war der komplette Kader vor Ort, wieder einmal verstärkt durch unseren „Edelreservisten“ Jürgen.

Gegen den Spitzenreiter sollten alle Register gezogen werden, schließlich kamen wir ja auch mit einer Serie von drei Spielen in Folge

ohne Niederlage nach Zwenkau.


Wir sind hier krasser Außenseiter!“ schwor Coach Peter uns im Angesicht der bullig wirkenden Zwenkauer Mannschaft,

die sich durch drei Spieler aus der ersten Mannschaft verstärkt hatte, auf das Spiel ein. „Aber ich will nicht, dass wir nach

10 Minuten 0:5 zurückliegen. Hinten wird dichtgemacht, wie immer halt, und vorn werden die Angriffe AUSGESPIELT.

Die Betonung kam nicht von irgendwoher, schon zu oft wurden Spielzüge hektisch und zu schnell abgeschlossen.

Die Stamm-Sieben (Mathias – Marko, Denis – Heiko, Carsten – André, Alex) trat zum Anpfiff auf den stumpfen Gummibelag der Halle.

Wie selbstverständlich zog Zwenkau schnell auf 0:3 davon, doch nach Heikos schönen Treffer aus dem Rückraum (1:3) kämpften
wir uns wieder heran (5:5). In dieser frühen Phase der Partie dann das plötzliche Aus für André, dessen angeschlagenes Knie nun
endgültig streikte. (Erste Diagnose: Kreuzbandanriss.)
Sehr schade, aber für ihn ist die Saison bereits zur Halbserie beendet.

Nur wenig später musste auch Alex mit Knieproblemen vom Spielfeld, konnte aber zum Glück in der zweiten Hälfte wieder ins
Geschehen eingreifen.

Dann DIE Schrecksekunde: Nach einem Sprungwurf mit Körperkontakt zum Gegner landete Carsten unglücklich und verdrehte sich das Knie.
Er wird uns wohl leider sehr lange fehlen. Auf diesem Wege: Gute Besserung und genieße die „kleinen Erfolge“ in der Reha!

Zurück zum Spiel. Relativ ausgeglichen ging die erste Hälfte zu Ende, mit leichten Vorteilen für den Gastgeber.
Beim Halbzeitstand von 9:13 war noch nichts verloren, nur die Verletzungsmisere setzte uns natürlich zu.

Doch die zweite Hälfte begann vielversprechend. Wir bekamen den Gegner zunehmend besser in den Griff, während Zwenkau
mit sich selbst und den (auf beiden Seiten merkwürdig pfeifenden) Schiedsrichtern unzufrieden wurde.
So konnten wir auf 14:15 verkürzen, doch leider ließ die Antwort von Zwenkauer Seite nicht lange auf sich warten.
Trotz kompromissloser Abwehrarbeit unsererseits zog der Gastgeber wieder auf 14:18 davon, im Nachhinein die spielentscheidende Phase.
Denn, obwohl sich Zwenkau aufgrund verbaler Attacken gegen die Schiedsrichter selbst dezimierte, waren wir nicht in der Lage,
den sich auftuenden Raum in genügend Tore umzumünzen. Gerade hier wurde Carsten schmerzlich vermisst, sind seine Tore
doch oft genug ein Erfolgsgarant.

So kam es schließlich zum 19:24-Endstand, mit dem wir aber, besonders angesichts der Verletzungen an diesem Spieltag, zufrieden sein können.
Ein recht unspektakuläres Spiel, bei dem der Gastgeber nur durch seine überharte Spielweise auffiel. Klar, der Aufstieg ist jetzt endgültig Geschichte,
aber wir haben uns gegen den Spitzenreiter achtbar geschlagen.
Mit dieser Mannschaftsleistung, in die sich auch die Wechselspieler nahtlos einfügten, können wir positiv nach vorn schauen.

Bericht: Maik Oschmann

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